Versandkostenfrei ab 20 Euro

Bei diversen Online-Shops hat es sich inzwischen zum Standard entwickelt, dass man mit Ausnahme von Büchern bis zu einem Preis von 20 Euro Versandkosten zahlen muss. Vorreiter war hier, soweit ich mich erinnere, Amazon.

Nun kennt jeder die psychologisch motivierte Art und Weise Preise festzulegen: Artikel kosten dann halt 19,95 Euro und nicht 20 Euro, was sehr ärgerlich ist, wenn man dann 3 Euro Versandkosten zahlen muss. Als ich dann heute eine CD für besagten Preis bei Amazon bestellt habe, war ich doch einigermaßen überrascht, dass keine Versandkosten anfielen. Wenn das wirklich Absicht von Amazon ist, dann finde ich das ziemlich genial – quasi eine eingebaute Kulanz.

Die neue Quelle

Eine „neue Quelle“ könne stationär in der Fläche vertreten bleiben, könne weiterhin im Printbereich mit Katalogen arbeiten (die Planungen für den Hauptkatalog Frühjahr/Sommer 2010 laufen) und elektronischer Handel und mediale Vertriebskanäle verstärkt nutzen. Die „neue Quelle“ im Verbund der Primondo könne Universal-Versand und Spezial-Versender bei profitablem Deutschland- und wachsendem Auslandsgeschäft integrieren. Die „neue Quelle“ könne ihren Kunden virtuelle wie reale Berührungs- oder Kontaktpunkte anbieten, nicht zuletzt über den Kundendienst der „Profectis“. (Quelle: Arcandor Presse)

Nicht wenige sehen in der Insolvenz der Quelle eine große Chance das Geschäft endlich neu zu ordnen und in Richtung Zukunft auszurichten. Ich bin gespannt, wie weit man sich traut und sich von altem Ballast verabschiedet.

Vision Online Shopping und Semantic Web

Das Semantic Web wird in Zukunft dafür sorgen, dass Produktdaten strukturiert verfügbar sind. Diese strukturierten Daten werden von Herstellern und Händlern auf ihren Webplattformen zur Verfügung gestellt, von wo sie von verschiedenen Suchmaschinen und Portaldiensten abgeholt werden und für Benutzer bereitgestellt werden.

Der Online-Käufer bewegt sich innerhalb der Suchmaschinen und Portale, wo er direkten Zugriff auf einen riesigen Produktbestand hat. Zu diesen Produkten kann der Nutzer direkt auf Herstellerinformationen, Informationen von Händlern und auch Nutzern zugreifen (z.B. in Blogs veröffentlichte Artikel und Bilder).  Der Käufer hat nun direkt die Möglichkeit das Produkt aus dem Portal heraus zu bestellen. Der Händler übernimmt nur noch das Fulfillment und den Kundenservice.

Das würde natürlich bedeuten, dass Online-Shops der heutigen Machart, zumindest was normale Universalversandhändler betrifft, an Bedeutung verlieren werden. Oder sie werden selbst zu einem Portal, das die ganzen Informationen entsprechend integriert.

Das ist eine subjektive Vermutung. Mal sehen, wie es wirklich kommt.

iPhone

Seit nun mehr zwei Wochen habe ich ein iPhone 3G. Ich muss sagen, dass ich eine Änderung in meinem Nutzungsverhalten gegenüber dem vorherigen Telefon feststelle. Mit dem Nokia E71 habe ich telefoniert, meine E-Mails gelesen und meinen Kalender verwaltet. Ab und zu habe ich mal eine Website abgerufen oder das GPS als Stadtplan genutzt. Die 30Mb Datenvolumen haben dafür locker gereicht.

Beim iPhone gestaltet sich das ein wenig anders. Durch die geniale Bedienung, den großen Touchscreen, den guten Browser und diverse herunterladbare Apps ist das iPhone ein echtes Multifunktionwerkzeug. Es kommt einer integrierten Kommunikationszentrale viel näher als andere (ich sage explizit nicht Telefone, da die Funktionen weit darüber hinaus gehen).

Wie man an dem Screenshot erkennen kann, habe ich auch schon einige Apps installiert und getestet. Ich werde in nächster Zeit mal über ein paar der Apps berichten.