Archive for Oktober, 2007

Bin ich H&M?

Eigentlich nicht. Aber wenn ich mir die TOP10 der Suchphrasen ansehe, mit denen Besucher innerhalb des letzten Monats auf meine Webseite gekommen sind, könnte man beinahe meinen, ich hätte etwas mit oben genanntem Bekleidungsunternehmen zu tun:

1. h&m online shop
2. h&m deutschland
3. h&m online
4. h&m onlineshop
5. einkaufen bei h&m
6. h&m online einkaufen
7. blog zadow
8. h&m einkaufen
9. lebensmittel e-commerce entwicklung
10. h&m online deutschland

Was ein einziger Artikel zu H&M im Blog also für Auswirkungen haben kann.

fahrrad.de ist B2C-Onlineshop des Jahres 2007

Auf dem Versandhandelskongress wurde gestern Abend der Preis für den Onlineshop des Jahres vergeben. Der Gewinner in der Kategorie B2C ist fahrrad.de. Begründet wird dieser Preis mit der sehr guten Präsentation des erklärungsbedürftigen Produktes Fahrrad im Shop und der gelungenen Integration mit verschiedensten Community-Funktionalitäten (Foren, Blogs, Videos).

Im Bereich B2B wurde der Online-Shop ratioform.de ausgezeichnet. Der Jury gefiel hier die persönliche Ansprache der Kunden und die im B2B-Geschäft noch selten genutzten Aktivierungsmaßnahmen, wie z.B. ein Bonuspunkteprogramm.

Ein Innovationspreis der Jury ging an den Shop von Sqoops. Hier wurden insbesondere die Navigation (Navigationswolke), die Optik und die Web2.0-Funktionalität herausgehoben.

MyBy kommt, Mediaonline geht!

MyBy ist gerade zwei Wochen online, da kommt die erste Hiobsbotschaft von der Konkurrenz: Mediaonline, der Online-Shop der Media-Saturn Gruppe schließt seine Pforten. Das ganze steht zwar sicherlich nicht im direkten Zusammenhang, der Zeitpunkt ist aber interessant und das kurz vor dem Weihnachtsgeschäft.
In der Erklärung von Media-Saturn heißt es, dass die Online-Aktivitäten der Unternehmensgruppe auf mediamarkt.de überführt werden. Diese ist aber weiterhin mehr als Informationsseite für die Filialen anzusehen. Eine Shopping-Funktion gibt es dort nicht (zumindest noch nicht). Angekündigt ist zumindest, dass man Synergieeffekte durch eine stärkere Verzahnung von E-Commerce und Offline-Handel erzielen möchte. Dazu gehört meines Erachtens mehr als der aktuelle Auftritt.

Mal sehen, was die Zukunft so bringt. Vielleicht überrascht Mediamarkt ja mit einem attraktiven Multi-Channel-Konzept.

MyBy kann sich zumindest auf seinen Hauptkonkurrenten konzentrieren, der sicher nicht so einfach die Segel streichen wird: Amazon.

Wo informieren sich Online-Shopper über Produkte?

In einer aktuellen Umfrage fragte Avenue A | Razorfish Online-Shopper, wo sie sich über Produkte informieren.

  • Benutzerrezensionen 55%

Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, sich mit Hilfe von Benutzerrezensionen über Produkte zu informieren. User-generated Content spielt hier also eine herausragende Rolle, was, wie auch schon andere Studien feststellten, deren positiven Einfluss weiter steigern sollte.

  • Produktvergleichslisten 22%

Auch die vielfach verfügbaren Produktvergleichslisten spielen eine wesentliche Rolle. Mehr als jeder fünfte Nutzer informierte sich dort.

  • Expertenrezensionen 21%

Ebenfalls jeder fünfte Benutzer greift auf Expertenrezensionen zurück, um sich über Produkte zu informieren.

  • Öffentliche Einkaufslisten / Wunschlisten 1%

Das Web2.0-Feature der Wunschlisten, wird bisher nach der Befragung nur sehr selten genutzt.

Quelle: Avenue A | Razorfish in eMarketer Newsletter

Empfehlungen bei Amazon

Amazon ist ja so ziemlich der ungekrönte König der Empfehlungen. Durch Zufall habe ich nun die auf dem Screenshot zu sehende Empfehlung gesehen.

Amazon Empfehlung

Diese war direkt unter einem nicht mehr bestellbaren PC-Gehäuse zu finden. Überschrieben ist diese Empfehlung ja mit “17% der Kunden kaufen diesen Artikel, nachdem sie den nicht erhältlichen Artikel oben gesehen haben”. In diesem Fall enthält das ganze aus meiner Sicht ein wenig unfreiwillige Komik, da man durchaus denken könnte, dass die Kunden, weil sie ja das Gehäuse nicht bekommen konnten, zum Trost den Film gekauft haben. Ich würde es also als eine “Trostempfehlung” bezeichnen.

Bei anderen Produkten sind die Empfehlungen aber durchaus ohne jegliche Komik und sinnvoll. So stand z.B. bei einer Grafikkarte, dass 42% ein bestimmtes anderes Grafikkartenmodell gekauft hätten, nach dem sie das nicht mehr verfügbare Modell gesehen haben. Bei nicht mehr vorhandenen Produkten auf direkte Substitute zu verweisen, sollte meines Erachtens einen garantierten Mehrwert für den Händler bringen.

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