Teillieferung für Verkaufsförderung nutzen

Durch Zufall habe ich am Wochenende eine interessante Aktion von JAKO-O entdeckt, einem Versandhändler für Kinderbedarf.

Sind bei der Bestellung Artikel nicht lieferbar, wird die Bestellung in Teillieferungen aufgeteilt, so dass die verfügbaren Artikel möglichst schnell beim Kunden ankommen. Der Kunde zahlt für die zweite Teillieferung kein zusätzliches Porto. Bei JAKO-O nutzt man diese Situation nun für eine Marketing-Aktion. Im ersten Paket findet man eine Karte mit folgender Aufschrift:

Liebe Eltern,

mit dieser Lieferung konnten wir leider nicht all Ihre bestellten Artikel verschicken. Das hat aber auch etwas Gutes: Ihr rückständiger Auftrag ist “offen” für Neues.
[...]

Kunden wird angeboten bis zum Versand des verspäteten Artikels weitere Posten zur Lieferung hinzuzufügen, so dass der Kunde für diese das Porto sparen kann – eine sehr preisgünstige Möglichkeit das Up-Selling zu fördern. Bisher ist das bei JAKO-O zwar nur telefonisch möglich, die Idee ist aber ausgezeichnet.

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1 comment:

  1. Thorsten Wilhelm, 30. Juli 2007, 14:32

    Ja, finde ich auch. Das mit den Teillieferungen gibt es m.E. auch bei Rossmann.de.
    Aber der “Clou” ist ja die Sache mit dem “Zusatzverkauf”. Fraglich ist, ob der verwaltungstechnische Aufwand die Zusatzumsätze “erlaubt” und wie intensiv das von den Kunden genutzt wird. Idee ist aber Klasse, vor allem dann, wenn man nicht nur 1-2 Mal pro Jahr bei denen bestellt, was ja bei dem Sortiment der Fall sein sollte …

     

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