FAST – Das Enron Norwegens?

FAST Search & Transfer ist mir bisher aus zwei Gründen aufgefallen:

  1. Sie haben eine interessante Suchtechnologie für Online-Shops und Unternehmensnetzwerke, die sich insbesondere durch die hohe Skalierung auszeichnet.
  2. Im Januar wurde das Unternehmen für $1,2 Milliarden US-Dollar von Microsoft gekauft.

Aktuell produziert das Unternehmen allerdings eher unrühmliche Nachrichten. Es wird dem Management von FAST vorgeworfen kostenlose Testlizenzen als potenzielle Geschäfte bilanziert zu haben. Gleichzeitig sollen ein Großteil der Umsätze mit Unternehmen erwirtschaftet worden sein, die durch dem Unternehmen nahestehenden Personen kontrolliert wurden. Ähnliche Bilanzaktivitäten hatten den US-Energieriesen Enron vor ein paar Jahren zu Fall gebracht.

Mal sehen, wie es FAST ergeht. Wobei es wahrscheinlich eher Konsequenzen für das Management als für das gesamte Unternehmen hat.

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2 comments:

  1. Herr Vorragend, 8. Juli 2008, 15:17

    Ich sag ja “Mark to market” wird sich überall durchsetzen und Enron war nur ein bedauerlicher Einzelfall ;)

     
  2. tobias, 8. Juli 2008, 15:30

    Ja, vielleicht ist da ja ein neuer Trend in Sachen Buchhaltung, den ich nur noch nicht mitbekommen habe.

    Rein zeitlich könnte es sogar passen, dass Fast die Vorgänge bei Enron studiert und dann für sich genutzt hat.

     

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