Down-Selling?
Jeder, der mit E-Commerce zu tun hat, kennt eigentlich den Begriff Up-Selling. Up-Selling ist der Versuch, einem Käufer Zusatzartikel oder höherwertigere Artikel zu empfehlen, so dass der Warenkorb des Käufers am Ende einen höheren Wert enthält. Also ein durchaus erwünschter Effekt.
Letzte Woche habe ich gelernt, dass es auch Down-Selling gibt. Down-Selling kann zum Beispiel bei schlecht arbeitenden automatischen Recommendation Engines auftreten. Ein Beispiel wäre ein Shop für Bücher, bei dem zum Hardcover-Buch auch die Taschenbuchausgabe empfohlen wird. Hier ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass der Käufer die günstigere Alternative wählt und damit der Wert des Warenkorbs sinkt. Down-Selling ist folglich eher unerwünscht.
Eine genutzte Recommendation Engine sollte also auf etwaiges Fehlverhalten kontrolliert werden.