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Insight E-Commerce – Konferenz in Jena

Insight E-Commerce

Am 7. und 8. November findet in Jena das erste Mal die Konferenz “Insight E-Commerce” statt. Anlass ist das in Jena seit nunmehr 15 Jahren E-Commerce maßgeblich geprägt wird. Wahrscheinlich gibt es nur wenige Städte in Deutschland, in denen mehr Softwareunternehmen angesiedelt sind, die sich mit dem Thema auseinandersetzen.

Der erste Veranstaltungstag ist geprägt durch eine Reihe interessanter Keynote-Reden. Der zweite Veranstaltungstag bietet zahlreiche Workshops, in denen mit Experten diskutiert werden kann.

Es gibt nicht viele E-Commerce-Konferenz in Deutschland. Also auf nach Jena zur “Insight E-Commerce”.

OMD Wrap-Up

Im Moment ist wirklich zuviel los, um regelmäßig zu schreiben. Aber ich gelobe Besserung.

Die OMD

Die OMD waren eine wirklich angenehme Veranstaltung. Das gute dort ist, dass es eine reine Fachmesse ist und das ganze gebündelt an zwei Tagen stattfindet. Auf dem Intershop-Stand war eigentlich ständig etwas los. Die Resonanz war durchweg positiv.

Die Aussteller auf der OMD teilten sich in verschiedene Gruppen auf. Zentral waren natürlich die großen Plattformen Google, Microsoft, Yahoo, AOL etc.. Dann gab es natürlich eine Menge an Agenturen, die Themen wie SEO, SEM, Affiliate Marketing, Mobile Marketing usw. abdeckten. Als letzte große Gruppe möchte ich die Tool-Entwickler nennen. Hier waren z.B. Email-Marketing-Serviceprovider und Analytics-Unternehmen präsent.

Was ich an Themen gesehen habe, war nicht weltbewegend. Nichts desto trotz tut sich einiges, gerade in Richtung Mobil-Marketing. Leider hatte ich viel zu wenig Zeit, um auch an dem interessanten Kongressprogramm teilzunehmen.

Anbieter von Zahlungsschnittstellen scheint es übrigens wie Sand am Meer zu geben. Zwar weniger unter den Ausstellern, aber vielfach unter den Besuchern. Ich hatte zumindest eine ganze Reihe an Gesprächen in diesem Bereich.

Ich denke, für alle, die sich mit den Bereichen Online-Marketing und E-Commerce beschäftigen, ist die Messe ein Muss im Kalender. Stimmungsmäßig erinnert die Veranstaltung ein wenig an die Cebit um das Jahr 2000. Man merkt an allen Ecken und Enden, dass die Online-Marketing-Branche boomt.

Mal sehen, wie der Versandhandelskongress Ende des Monats wird.

OMD in Düsseldorf

In Düsseldorf startet morgen die OMD, Deutschlands “Leitmesse für das digitale Marketing”. Auch dieses Jahr kann man wieder einen neuen Ausstellerrekord feiern und am Ende werden wohl auch mehr Besucher als im Vorjahr zu Buche stehen.

OMD

Ich werde beide Messetage in Düsseldorf verweilen und auf dem Stand von Intershop anzutreffen sein (Stand E07). Mal schauen, ob es etwas interessantes zu berichten gibt.

Innovation im E-Commerce

Zahlreiche Intershop Anwender trafen sich gestern wieder zum Deutschen Intershop Anwendertag in Jena. Wie immer gab es ein gut gefülltes Programm. Neben Intershop-eigenen Referenten gibt es auch regelmäßig Gastvorträge. Diese wurden diesmal u.a. von Robert Wünsch von der Firma Sqoops und von Matthias Schrader von SinnerSchrader gehalten.

Sqoops

Sqoops verkauft bisher überwiegend Videospiele und ist wohl eine der in Sachen Front-End Gestaltung innovativsten Shopping-Seiten in Deutschland. Sie bietet den Nutzern zahlreiche Möglichkeiten zur Interaktion. Highlights sind:

  • Die dynamische Produktwolke, die zur Navigation genutzt werden kann
  • Integrierte Video-Player für Spiele-Trailer
  • Kleine Flash-Spiele
  • Produktbewertungen
  • uvm.

Herausstechendes Element der Seite ist sicherlich die Produktwolke. In ihr Kreisen je nach Funktion Spieletitel, die man auswählen kann, oder auch Screenshots eines Spiels. Da die Wolke als Navigationselement eher ungewohnt ist, bietet Sqoops auch die Möglichkeit auf eine normale Produktliste umzuschalten. Die Nutzungsquote der explorativen Produktwolke steigt aber laut Vortrag gerade bei den wiederkehrenden Besuchern.

Ein weiteres sehr spannendes Konzept finde ich, dass man bei Sqoops auch anderen Seiten Flash-Elemente als Werbung zur Verfügung stellt. So können sich Besucher anderer Seiten z.B. ebenfalls Trailer ansehen oder auch durch die Produktwolke stöbern.

In der technischen Realisierung setzt Sqoops stark auf Flash, nutzt aber parallel auch HTML und Ajax. Auf Serverseite nutzt man die Enfinity Suite 6.

Fazit: Die Seite bietet Kunden ein interessantes Einkaufserlebnis, insbesondere für die Zielgruppe der Gamer. Die Ideen, die dahinter stecken sind innovativ und teilweise richtungsweisend für den E-Commerce. Der Vortrag war eine wirkliche Bereicherung der Agenda gestern.

Update: Sqoops hat für seinen außergewöhnlichen Online-Shop den Innovationspreis auf dem Versandhandelskongress 2007 erhalten.

Otto Vista Client

Nach Sqoops stellt Matthias Schrader den Teilnehmern den Vista-Shop von Otto vor. Wobei er ziemlich schnell richtigstellte, dass es sich weniger um einen Online-Shop als um eine Client-Software handelt.

Der Nutzer lädt sich eine 10Mb große Applikation auf seinen Rechner. Hat man den Rich-Client heruntergeladen, öffnet sich einem eine komplett neue Einkaufswelt. Durch die zahlreichen integrierten Funktionalitäten und nicht zuletzt durch den edlen “Glossy Look” bietet der Vista-Client von Otto ein Einkaufserlebnis, dass sich komplett von einem normalen Online-Shop unterscheidet. Mehr über die Funktionalitäten findet man in zahlreichen anderen Blog-Beiträgen.

Otto Vista Client

Bisher richtet sich die Rich-Client-Applikation von Otto vom Sortiment komplett an Frauen. Herrenbekleidung ist nicht geplant (Matthias Schrader: “Kerle machen so etwas nicht” ;-) ).

Die technische Grundlage für den Client bildet das Windows Presentation Framework (WPF). Die Umsetzung glich daher weniger einen Web-Projekt als viel mehr einer komplexen Applikationsentwicklung. Dadurch verlängerte sich insbesondere das Front-End-Design gegenüber Web-Projekten.

Fazit: Ein sehr guter Vortrag (der Meinung waren auch fast alle anderen Besucher). Der Vista-Client von Otto ist sehr ansehnlich. Man hat sich hier weit vorgewagt und wurde durch eine entsprechende Medienabdeckung belohnt. Ich hätte zu gerne gewusst, wie die Besucherzahlen, Bestellungen und Konversionsraten für den Client sind (durfte leider / selbstverständlich nichts zu gesagt werden). Mal sehen, wie sich der Client weiter entwickelt und wer als nächster eine ähnliche E-Commerce-Applikation vorstellt.

Ende der Roadshow – Zurück in Jena

Nach zwei weiteren Vortragstagen in Hamburg und Stuttgart ist die Intershop Roadshow jetzt beendet. Anstrengend war sie, aber es gab auch viele interessante Gespräche.

Ich habe noch ein paar zusätzliche Fragen eingesammelt, denen ich noch nachgehen möchte:

  • Wie sieht es mit Channel-Konflikten im Multi-Channel Retail aus?
  • Ist es sinnvoll in verschiedenen Vertriebskanälen verschiedene Preise anzusetzen?
  • Wenn ein Unternehmen sich in Richtung Web2.0 bewegen möchte, mit welchem Thema sollte es sich als erstes beschäftigen?
  • Stellen Unternehmensblogs nicht auch ein wesentliches Risiko für das schreibende Unternehmen dar?

Wie schon erwähnt, sind die Fragen jetzt erstmal notiert und ich werde mich diesen noch einzeln widmen.

Fragen von der E-Commerce Roadshow

Heute fand also Teil 1 der Intershop Roadshow in Frankfurt statt. Es war wirklich interessante Veranstaltung mit vielen guten Gesprächen.

Zu meinem Vortrag überErfolgsstrategien im E-Commerce gab es keine nennenswerten Fragen. War ich so überzeugend?

Ich habe mir aber drei Fragen zu anderen Vorträgen notiert, die ich sicher nochmal gesondert aufgreifen werde:

  • Warum wurde eBay nicht als Online-Marketing Plattform genannt bzw. warum nutzen die großen Händler es nicht als Mittel zur Traffic-Generierung?
  • Wie kommen “klassischer” E-Commerce und Second Life zusammen?
  • Thema User-generated Content: Sollten Online-Händler Produktrezensionen unmoderiert akzeptieren?

Ich bin mal gespannt, welche spannenden Fragen noch während der beiden anderen Roadshow-Termine in Hamburg und Stuttgart Anfang der nächsten Woche auftauchen.

Die Summerlounge des Hotels Bristol war übrigens ein sehr schöner Ort zum Café trinken und Networken. Als kleine Oase mitten in der Innenstadt sehr zu empfehlen.

To be continued …

Vortragsfeinschliff

Am Mittwoch startet also die Intershop E-Commerce Roadshow mit der Station in Frankfurt. Um den angemeldeten Gästen auch ein ansprechendes und interessantes Programm bieten zu können, gebe ich meinem Vortrag noch den letzten Feinschliff.

Die eine oder andere These werde ich nach der Roadshow bestimmt auch hier publizieren.

E-Commerce Roadshow von Intershop

Anfang Mai veranstaltet Intershop eine Roadshow an den Orten Frankfurt am Main (2.5.), Hamburg (7.5.) und Stuttgart (8.5.). Die Roadshow umfasst jeweils vier Vorträge:

  • Erfolgsstrategien im E-Commerce an Praxisbeispielen
  • Future Shopping – Bausteine der Zukunft
  • Die Allianz von Online Marketing und E-Commerce
  • Vom Business Process Outsourcing (BPO) zum Full-Service E-Commerce

Hier gibt es das komplette Programm.

Die Themen selbst sind so gewählt, dass sie nicht unbedingt Intershop spezifisch sind. Ich selbst bin auch dabei und werde den ersten Vortrag halten. Dabei werde ich an Hand von praktischen Beispielen die Themen Internationalisierung im E-Commerce, die steigende Anzahl von Produkten in Online-Shops und Multi-Channel-Konzepte erläutern.

Ich hoffe, dass sich einige E-Commerce-Interessierte auf den Veranstaltungen einfinden und wir neben den Vorträgen ein paar spannende Diskussionen haben.

Bleibt nur noch zu sagen, dass die Teilnahme an den Events kostenfrei ist.

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