Archive for the 'Internet' Category

Deutsche Telekom kauft Web2.0

Da sie selbst bis jetzt noch nicht wirklich erfolgreiche Web2.0-Dienste platzieren konnte (was ist z.B. die T-Community?), möchte die Deutsche Telekom in Zukunft stärker in Web2.0-Unternehmen investieren. In dem Interview mit der Financial Times Deutschland erklärte der Vorstandvorsitzende René Obermann, dass man sich eine größere Anzahl kleiner Beteiligungen vorstellen könne.

Einen ersten Schritt in diese Richtung stellt die Beteiligung an Jajah dar, einem VOIP-Unternehmen, dass dem Marktführer Skype Konkurrenz machen möchte.

Mal sehen, wer in der näheren Zukunft so auf der Einkaufsliste steht. Was passt zur Telekom?

(via Golem)

Zukunft des Internets

Auf “bwl zwei null” nimmt sich Matthias Schwenk zur Zeit in einer Artikelserie der näheren Zukunft des Internets an. Im ersten Teil der Serie gibt es ein paar einführende Worte zum Thema Web2.0. Im zweiten Teil geht es um die Entwicklung von Technologie und Inhalten im Internet.

Mal sehen, wie die Serie weitergeht.

CBS kauft last.fm

Das nächste große Web2.0-Projekt wurde verkauft: Der US-Medienkonzern CBS schnappt sich den Musikdienst last.fm für 280 Millionen Dollar.

last.fm

Last.fm ist wohl die zur Zeit größte soziale Musikplattform im Internet. Über verschiedene Wege sammelt die Plattform Informationen zum Musikgeschmack des Nutzers. Aus diesen Informationen werden mit Hilfe des Kollektivs (“wisdom of the crowd”) personalisierte Musikempfehlungen für die Nutzer generiert.

Mehr dazu gibt es bei Mashable! und Spiegel Online.

Diebe legen Internet lahm

In Vietnam haben Diebe einen Teil eines Glasfaserseekabels gestohlen und wahrscheinlich an Schrotthändler verkauft. Dies führt in Vietnam schon seit einiger Zeit zu Einschränkungen im Internetzugriff.

Das ist schon ziemlich dreist.

(Quelle: Heise)

Spreadshirt bereitet den Relaunch seiner Seite vor

Spreadshirt ist dabei seine Webseite neu zu gestalten. Ziele, die man sich gesetzt hat, sind u.a.:

  • Eine intuitivere Navigation,
  • eine einfachere Verwaltung für die Shops,
  • mehr Produkte und
  • ein neuer Marktplatz für Designs.

Einen ersten Eindruck bekommt man auf der Seite zur Beta von Spreadshirt. Ich habe mich für die Beta angemeldet und mir einen ersten Eindruck verschaffen können.

Screenshot Spreadshirt Beta

Als erstes fällt natürlich das neue, ansprechende Design auf. Die Seite macht einen klaren und aufgeräumten Eindruck.

An Funktionalitäten findet man so ziemlich alles, was Standard für eine Web2.0-Seite sein sollte, u.a.:

  • Motive können mit Tags versehen, weiterempfohlen, bewertet und zu Favoriten hinzugefügt werden.
  • Die Integration von Motiven in ein Blog ist auch schon vorbereitet (auf Knopfdruck wird entsprechender Code generiert).
  • Benutzer können Fotos von sich mit dem eigenen T-Shirt beitragen.
  • Seiten können mit diversen Social-Bookmarking-Tools als Lesezeichen gespeichert werden.
  • Und natürlich kann man weiterhin im Handumdrehen seinen eigenen T-Shirt-Shop zusammenstellen (Me-Shop).

Ich denke, Spreadshirt bringt hier viele Funktionen, die in Zukunft zum Standard im E-Commerce werden könnten. Die Seite bietet zahlreiche Funktionen für den Nutzer seine eigenen Inhalte beizutrage und so das Erlebnis eines Besuchs auf der Seite verbessern.

Viele andere, traditionelle Händler könnten sich Spreadshirt als Beispiel ansehen, wenn es um die Einbeziehung der Benutzer geht (u.a. User-generated Content). Warum hat außer Amazon (aStore) z.B. noch kein anderer die Möglichkeiten entdeckt, die Me-Shops bieten?

Mal sehen, was Spreadshirt bis zum offiziellen Launch noch alles an schicken Funktionalitäten auf der Seite unterbringt.

Star Wars Video Mashup mit Eyespot

Mit Hilfe von Eyespot (Community für das Online-Editieren und Remixen von Videos) dürfen Star Wars-Fans zum 30. Jubiläum selbst Regisseur spielen. Auf der heute neu erscheinenden StarWars.com-Seite sollen Besucher über 250 Szenen aus den verschiedenen Star Wars-Filmen bearbeiten und durch eigenes Material anreichern können.

Lustige Idee! Mal schauen, was so rauskommt.

(via Mashable)

Die allgegenwärtige Personalisierung im Netz

Personalisierung ist ein spannendes Thema. Google hat gerade angekündigt, dass man seine Dienste noch mehr auf den Nutzer anpassen möchte.

Laut Googles CEO Eric Schmidt (Heise) sei das Ziel,

dass man den Benutzern eines Tages sagen könne, welchen Job sie nehmen und was sie morgen machen sollen.

Um dieses Ziel zu erreichen, muss man natürlich eine Menge mehr Daten über das Nutzerverhalten sammeln.

Auch Microsoft kündigte in Sachen Personalisierung der Internetdienste ähnliche Visionen an. Zur Zeit entwickelt man dort an einem Programm, das nur auf Grund von Sucheingaben und besuchten Seiten auf Alter, Geschlecht, Religionszugehörigkeit, Beschäftigung und Hochschulabschluss des Nutzers schließen kann.

Die Suchmaschinen arbeiten also massiv daran, ihre Benutzer besser kennenzulernen. Auch im E-Commerce spielt die Personalisierung eine immer größere Rolle. Möglichkeiten auf Shop-Seiten zu personalisieren, gibt es zahlreiche. Vorreiter ist sicherlich Amazon. Der Shop erkennt seine Besucher, kennt die Produkte, die sich die Besucher angesehen haben, weiss, was sie eingekauft haben und empfiehlt ihnen darauf basierend an zahlreichen Stellen passende Produkte. Die ersten Empfehlungen gibt es z.B. gleich auf der Startseite: “Neu für Sie” oder auch “Unsere Empfehlungen für Sie”.

Und auch andere Online-Shops eifern zur Zeit dem Vorbild Amazon hinterher. Der Grund ist ganz einfach: Die Personalisierung steigert die Auffindbarkeit von Produkten (eines der wichtigsten Long Tail-Prinzipien) und führt letztendlich zu besseren Konversionsraten.

Die Kehrseite der Personalisierung ist eine massive Datensammlung über das Nutzerverhalten. Jede Bewegung eines Nutzers auf einer Webseite wird analysiert um daraus neue Ableitungen zu gewinnen. Orwell, ich hör dir trapsen! Allerdings scheinen es die Benutzer entweder aus Unwissenheit oder auf Grund des dazugewonnen Komforts gar nicht als problematisch zu empfinden.

Ich finde das Thema zumindest sehr spannend.

Werbenetzwerke zahlen sich aus

Es scheint als seien Unternehmen in der Online-Werbebranche gerade ein sehr beliebtes Übernahmeobjekt. Nach den großen Übernahmen in den USA findet die nächste in Deutschland statt: Die Axel Springer AG übernimmt zusammen mit der schweizerischen PubliGroupe AG das Affiliate-Netzwerk Zanox aus Berlin für mindestens 215 Millionen Euro.

Ich kann mich diesbezüglich nur einem Satz vom Mashable!-Blog anschließen:

“It sure paid off to build an advertising network in the last couple of years, didn’t it?”

Mehr zum Thema gibt es auf Heise und bei Exciting Commerce.

Deutsche Jugendliche führen im Online-Shopping in der EU

Rund die Hälfte aller deutschen Jugendlichen zwischen 16 und 24 Jahren kauft privat im Internet ein. Damit liegen die Jugendlichen in Deutschland europaweit vor Schweden, Dänemark und Großbritannien auf Rang 1.

BITKOM - Deutsche Jugendliche beim Online-Shopping führend

Wesentlichen Anteil an diesen Einkäufen hat der Einkauf digitaler Musik über das Internet.

Die Zahlen zeigen, dass die Internet-Affinität der Jugendlichen in Deutschland schon recht hoch ist. Die Zahlen werden wohl weiter steigen.

Quelle: BITKOM

Konsolidierung der Werbenetzwerke

Nachdem ich im April schon über den Kauf von Doubleclick durch Google geschrieben habe, sind inzwischen noch ein paar Deals hinzugekommen, die für eine weitere Konsolidierung unter den Online-Werbenetzwerken sorgen. Hier nur zwei der Transaktionen:

  • Im April kaufte Yahoo RightMedia für 680 Millonen US-Dollar.
  • Letzte Woche übernahm Microsoft aQuantitive für 6 Milliarden US-Dollar.

Auf Mashable gibt es eine sehr schöne Übersicht, wie in der Online-Werbung Milliarden für Akquisition ausgegeben werden.

Insbesondere die drei großen Suchmaschinenbetreiber in den USA (Google, Microsoft, Yahoo) erweitern also ihr Portfolio durch Zukäufe und konzentrieren den Online-Werbemarkt damit immer stärker auf sich.

TOP 500 US Online Retailer

Der Internet Retailer hat seine alljährliche Liste der TOP 500 Online Retailer in den USA herausgegeben.

Die TOP 500 Händler haben im letzten Jahr $83,6 Milliarden US-Dollar (61% des Gesamtmarktes) umgesetzt. Das entspricht einem Wachstum von 21% gegenüber dem Vorjahr. Bedeutend stärker (30%) wuchs dagegen der Rest des Marktes.

Der Long Tail der Online Retailer wächst.

(via Exciting Commerce)

Amazon macht iTunes Konkurrenz

Amazon plant fleissig an einem Download-Portal für Musik. Und nachdem Apples iTunes letzten Monat zusammen mit EMI DRM-freie Musikdownloads ankündigte, möchte Amazon dem in nichts nachstehen. Amazon setzt komplett auf das MP3-Format. Alle Stücke werden ohne DRM-Schutz ausgeliefert und werden kompatibel zu allen Musikplayern sein.

Gerade die kompatibilität war bis jetzt ja bei vielen Download-Portalen ein Manko. Einen Haken hat die Ankündigung aber: Das Portal wird zuerst nur in den USA verfügbar sein.

Wie dem auch sei, auch Amazon setzt ein klares Signal für neue Wege im Musikvertrieb ohne DRM. Wer wird der Nächste sein? Werden neue Vertriebsformen für digitale Musik folgen?

(via Spiegel Online)

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