Das Internet dreht sich weiter
Da war ich mal ein paar Tage nicht im Internet, konnte keine RSS-Feeds lesen und was kommt dabei raus:

Auf alle Fälle viel interessanter Stoff zum Lesen!
Da war ich mal ein paar Tage nicht im Internet, konnte keine RSS-Feeds lesen und was kommt dabei raus:

Auf alle Fälle viel interessanter Stoff zum Lesen!
Es bleibt weiterhin spannend bei den Frameworks für Rich Internet Applications. Im Moment gibt es zwei interessante Technologien, um Rich Internet Applications zu erstellen: Auf der einen Seite AJAX mit zahlreichen Frameworks (kommerziell und Open Source) und auf der anderen Seite das von Adobe gepflegte Flex.
Beide Technologien sind inzwischen relativ weit verbreitet. Heute verkündete nun Adobe, Flex als Open Source zu veröffentlichen (Quelle: Heise). Durch die Öffnung der kommenden Flex-Komponenten unter der Mozilla Public License (MPL) könnte sich die Verbreitung von Flex weiter steigen.
Im E-Commerce halten die Technologien immer häufiger Einzug. So nutzen große Unternehmen, wie Otto und Quelle bereits massiv Ajax. Flex wird z.b. von Sqoops und Nike USA genutzt.
Bei Guy Kawasaki bin ich auf einen interessanten Dienst von Amazon aufmerksam geworden: Amazon Mechanical Turk. Das Ziel des Services ist schnell erklärt:
“Amazon came up with the idea for Amazon Mechanical Turk to help solve specific internal data processing problems that required human judgment and intelligence. We quickly realized that we had invented something unique and useful and decided to expose it externally as a web service.”
Je nach Tätigkeit bekommen die Bearbeiter pro erledigter Aufgabe eine Aufwandsentschädigung. Den Service gibt es wohl schon seit November 2005. Mir ist er aber vorher noch nicht aufgefallen.
Kurze Zeit nach dem letzten Release Candidate ist nun auch endlich die finale Version von Thunderbird 2.0 zum Download erhältlich.
Ich habe es bei mir bereits installiert. Die erste auffällige Änderung liegt im Aussehen. Meiner Meinung sieht das Design sehr gelungen aus. Die weiteren Neuerungen in Thunderbird 2.0 konnte ich aus Zeitgründen noch nicht testen.
Persönlich kann ich Thunderbird als Email-Programm 100% empfehlen. Einziges Manko bei mir ist, dass der JUNK-Filter mit meinen IMAP-Konten nur mäßig zusammenarbeitet. Aber vielleicht wird das mit der 2.0 ja auch besser.
Electronic Arts und Endemol haben heute Virtual Me angekündigt.
Virtual Me soll Avatar-Technologien mit bekannten TV-Formaten verbinden. Auf einer Website wird man sich einen Avatar erstellen können, mit dem man dann in verschiedenen Shows partizipieren kann. Entstanden ist diese Kombination aus der Erkenntnis, dass sich die werberelevanten Altersgruppen in Zukunft mehr in Online-Welten als vor dem Fernseher aufhalten werden. Starten soll das Angebot innerhalb der nächsten Monate.
Interessant finde ich nicht die Partnerschaft selbst, sondern den Fakt, dass es eine Tendenz aufzeigt: Virtuelle Online-Welten gewinnen an Relevanz und Second Life ist nicht das letzte Wort. Es wird in Zukunft wohl eine Vielzahl an Online-Special-Interesst-Worlds geben.
(via Heise)
Nachdem Google am Freitag die Übernahme von DoubleClick verkündet hat, formiert sich jetzt, wie Heise meldet, eine Koalition aus Unternehmen, die vor einer wettbewerbseinschränkenden Position von Google im Online-Werbemarkt. Dem entsprechend möchte man versuchen die US-Kartellbehörden zu einer harten Prüfung der Übernahme zu bewegen.
Interessant ist allerdings, dass sich zuerst Microsoft und AT&T zu Wort gemeldet haben. Beide dürften mit Monopolstellungen ja die eine (Microsoft) oder andere (AT&T) Erfahrung gesammelt haben. Sie wissen also aus der eigenen Vergangenheit, wie es ist eine Monopolstellung einzunehmen und auszunutzen. Ist es Neid? Oder doch eine ernstgemeinte Warnung?
Vielleicht sollte man aber lieber mehr Energie in den Aufbau einer eigenen Konkurrenz verwenden. Der Online-Werbemarkt dürfte groß genug sein und er ist stark am wachsen.
Am Freitagabend verkündete Google den Kauf von DoubleClick und setzt sich damit gegen die Mitbieter Microsoft und Yahoo durch. Google dürfte damit seine Position im Online-Werbemarkt nachträglich festigen. 3,1 Millarden US-Dollar in bar zahlt Google an den Vorbesitzer, einen Finanzinvestor, der damit innerhalb von 1,5 Jahren 2 Millarden US-Dollar Profit aus seinem Investment zieht.
Der Business-Benefit für Google sollte sich bei dieser Übernahme im Gegenzug zur Youtube-Übernahme wesentlich klarer gestalten. DoubleClick ist eine gestandene Größe im Online-Anzeigenmarkt. Google weitet also sein bestehendes Geschäft aus bzw. übernimmt einen Konkurrenten im Markt.
Mehr zum Theme gibt es bei Spiegel Online (“Google kauft Anzeigenriesen für 3,1 Millarden US-Dollar“) und Heise (“Google kauft Onlinewerber DoubleClick für 3,1 Millarden US-Dollar“).
Die Aktion “Scriptless Day July 07” möchte mit einem skriptlosen Tag auf die Wichtigkeit von Client-Side JavaScript hinweisen.
War JavaScript vor dem Web2.0 Hype unter Web-Designern noch ziemlich verschrien, ist es heute auf einem Großteil aller Internetseite nicht mehr wegzudenken. Ob für visuelle Effekte oder zur Verbesserung der Usability – der Einsatz von JavaScript wird in Zukunft sicher weiter zunehmen.
Die Internetseite der Aktion ist übrigens standesgemäß nur mit JavaScript zu betrachten. Das von mir genutzte Bild ist eigentlich auch nur zweite Wahl. Der von der Aktion präferierte Banner setzt natürlich auf Javascript.
Inzwischen läuft die Statistik schon über eine Woche. in den letzten sieben Tagen hat der Server 17.000 Mails blockiert – Tendenz steigend.
Letzte Woche hat der Branchenverband BITKOM eine Studie zur Internet-Nutzung in Deutschland veröffentlicht. Vorne in der Internet-Nutzung liegen die Skandinavier und die USA, wobei letztere wohl bis 2010 in Führung gehen werden. Deutlichen Rückstand haben die süd- und osteuropäischen Länder. In Deutschland sind 60% der Bevölkerung online.
Interessant ist die Frage nach der Lieblingsbeschäftigung der Deutschen am PC: 61% der über 15-jährigen gaben hier “Einkaufen” an, gefolgt von Reisebuchungen und Musikhören auf dem geteilten zweiten Platz.
Ein Thema, dass im E-Commerce immer wichtiger wird, ist der Handel mit digitalen Gütern (Musik, Software, Bilder, Filme). Bisher gibt es insbesondere beim digitalen Vertrieb von multimedialen Inhalten zahlreiche Barrieren insbesondere durch Digital Rights Management (DRM).
Nachdem Steve Jobs ja bereits Anfang Februar vehement seinen Wunsch nach nach einem schrankenlosen Handel von Musik – ohne Kopierschutz und DRM – kundgetan hat, hat er jetzt in EMI den ersten Musikkonzern gefunden, der diesen Schritt wagt.
Das ist seit langem die erste zeitgemäße Nachricht, die aus der Musikindustrie bzgl. des Vertriebs von Musik über das Internet zu vernehmen ist. EMI ist anscheinend der erste Konzern, der die Zeichen der Zeit erkannt hat und mutig voran schreitet.
Die kopierschutzfreien Musikstücke werden ab Mai zunächst nur über iTunes zu haben sein. Der Käufer muss einen geringen Aufpreis für die entsprechenden Stücke bezahlen, bekommt dafür aber auch eine bessere Qualität.
Trotzdem ich einen iPod mein Eigen nenne, habe ich bisher noch keine Titel über iTunes bestellt. Das habe ich nicht zu letzt bisher deshalb nicht getan, weil die Stücke alle mit einem DRM versehen sind. Mit dem Wegfall des DRMs werde ich sicherlich das eine oder andere Stück von EMI bei iTunes kaufen.
Auf einem meiner Mailserver werden jetzt alle eingehenden Mails gegen die Zen-Liste des Spamhaus-Projektes geprüft. Gleichzeitig habe ich ein Mailstatistik-Tool installiert, um zu sehen, welche Auswirkungen das ganze hat.
Wie man unschwer erkennen kann, ist nicht besonders viel Traffic auf dem Server. Spannend wird es aber, wenn man sich die Anzahl der abgelehnte Mails ansieht.
Das ist ungefähr das zehnfache der empfangenen Emails. Der Spam-Filter hat dagegen kaum mer etwas zu tun. Die einzigen Spam-Mails, die zur Zeit leider noch durchkommen, sind Mails, die quasi nur aus einem Bild bestehen, in dem für diverse medizinische Präparate geworben wird. Da muss ich wohl noch mal den Spamassassin tunen.
Die Nutzer auf dem Mailserver freuen sich allerdings über die neu gewonnene Ruhe.