Bei Hugo Boss Kleidung online einkaufen in Deutschland

Schon eine Weile hatte Hugo Boss in Großbritannien mit einem kleinen Shop experimentiert. Jetzt wurde der Online-Shop europaweit ausgerollt, so dass man auch in Deutschland bei Hugo Boss online einkaufen kann.

Der Shop selbst ist auf den ersten Blick durchaus schick geraten. Ein animiertes Intro mit zahlreichen Videosequenzen stellt gleich zu Beginn eine gewisse Emotionalität her.

hugo_boss_store_1Das Aussehen des Shops ist stimmig. Es passt zum Auftritt der Marke: Zurückhaltend, hochwertig. Neben dem Intro tragen dazu die gestalteten Kategorieseiten und die durchweg guten Bilder bei.

Die Navigation

Die Navigation durch den Shop ist allerdings ein wenig gewöhnungsbedürftig. Was an zwei Dingen liegt: Nur die Top-Navigationspunkte (Menswear, Womenswear, etc.) sind immer zu sehen. Der Rest des Menüs öffnet sich dynamisch bzw. nach Klick. Das ist zumindest, wenn man in die unteren Kategorieebenen möchte nicht vollkommen trivial. Und damit sind wir auch beim zweiten Punkt: Die Kategorieseiten sind zwar schön gestaltet, man kommt aber von dort eigentlich nur auf eine Kategorie oder die dargestellten Produkte. Möchte man nicht die dargestellten Produkte oder Kategorien sehen, muss man wieder das Navigationsmenü öffnen. Das führt dazu, dass man aus meiner Sicht länger braucht, das Navigationskonzept zu verstehen, als bei anderen Shops.

In den Unterkategorien und auch bei den “Inspire me”-Funktionen kommt dann eine horizontale Navigation zum Zuge. Diese Variante, die an einen Catwalk erinnert, wird immer häufiger in Fashion Shops genutzt, weshalb sie manch einen auch an Mexx erinnnert.

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Outfits

Die Möglichkeit unter “Inspire me” sich durch verschiedene Outfits (Looks) inspirieren zu lassen, ist heute auch schon Standard im E-Commerce. Wobei die Umsetzung bei Hugo Boss hier noch ein wenig zu wünschen übrig lässt. Man kann hier nur von der Übersicht der Outfits direkt in die Detailseite der beinhalteten Artikel springen. Eine Detailseite für die Outfits, auf der man z.B. mehrere Artikel aus dem Outfit gleichzeitig in den Warenkorb legen kann, wie es sie bei Mexx gibt, ist hier nicht vorhanden.

Die Suche

Kommen wir zur Suche. Hier serviert Hugo Boss seinen Kunden aus meiner Sicht ziemliche Standardkost. Das Suchergebnis lässt sich über die Größe und die Farbe einschränken. Dabei fällt auf, dass beides per Drop-Down geschieht. Zumindest bei der Farbe sieht man in anderen Shops oftmals die Farbe bildlich angezeigt. Ebenfalls streiten kann man sich, ob man bei dem Filter sechs verschiedene Blautöne (Aqua Blau, Blau, Dunkelblau, Hellblau, Navy, Pastell Blau) aufführen muss oder damit nicht vielmehr den Kunden verwirrt. Eine Filterung über die Kategorien (z.B. Menswear / Womenswear) gibt es leider nicht.

Die Produktdetailseite

Schön finde ich die Möglichkeit sich Details der Produkte nochmal genauer anzusehen. Und zumindest hier auf der Produktdetailseite sind die Farben auch bildlich dargestellt. Die Drop-Down-Menüs für die Größe und die Anzahl wirken da ein wenig altbacken. Ansonsten ist die Detailseite aber stimmig und liefert dem Benutzer auch gleich noch ein paar Styling-Tipps.

Die Bestellung

Der Bestellprozess ist ebenfalls standard. Als Versand gibt es im Moment nur den Standardversand, für den man eine Versandgebühr von 5,95 Euro bezahlt. Bezahlen kann man nur mit Kreditkarte (Visa, MasterCard, Amex).

Mein Fazit

Ein gut gestalteter Shop in ansprechendem Design. Bei der Usability kann man aber noch einiges verbessern. Aber Hugo Boss ist ja zumindest online noch am Anfang.

Mehr als die Hälfte der deutschen Internetnutzer kauft online

Von 51 Millionen Internetnutzern in Deutschland zählten Anfang 2007 laut statistischem Bundesamt 27 Millionen zu den Online-Käufern. Bei einer Gesamtbevölkerung von 82 Millionen bedeutet das, dass jeder dritte Einwohner in Deutschland bereits Online-Käufer ist.

Dabei werden überwiegend die folgenden Produktgruppen gekauft:

  1. Bücher, Magazine, Zeitungen (50%)
  2. Kleidung und Sportartikel (48%)
  3. Private Gebrauchsgüter, wie Möbel und Spielzeug (47%)
  4. Reisen, Unterkünfte, Bahn- und Flugtickets (44%)
  5. Computer-Software inkl. PC- und Videospiele (37%)
  6. Filme und Musik (37%)
  7. Eintrittskarten für Veranstaltungen (34%)

Und bisher nur jeder zehnte Online-Käufer bestellte Lebensmittel.

Umsatzzahlen für den Versandhandel 2007

Der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) vermeldete gestern aktuelle Zahlen. Demnach wird der Gesamtumsatz des Versandhandels von 26,3 Mrd. Euro in 2006 auf 27,6 Mrd. Euro in 2007 ansteigen. Der moderate Gesamtanstieg ist überwiegend mit einem Anstieg des Anteils der Online von Versandhändlern verkauften Waren von 10 Mrd. auf 10,9 Mrd. Euro zu erklären.

Insgesamt schätzt der bvh den E-Commerce-Umsatz in Deutschland in 2007 auf 16,8 Mrd. Euro.

Die Umsätze von Multi-Channel-Händlern, die ihre Waren sowohl über den Katalog als auch Online verkaufen, blieb interessanter Weise relativ konstant (17,4 Mrd. Euro gegenüber 17,5 Mrd. Euro im Vorjahr). Leider wird in dieser Gruppe nicht unterschieden, wie sich die Umsätze über die einzelnen Vertriebskanäle geändert haben. Meine Vermutung: Sinkende Umsätze über die Kataloge, wurden durch steigende E-Commerce-Umsätze ausgeglichen.

Schlechter als den Multi-Channel-Händlern erging es dem Bereich Teleshopping. Die Teleshopping-Versender verlieren 17,7 Prozent ihrer Umsätze, die damit von 1,29 Mrd. Euro auf 1,06 Mrd. Euro sinken.

Sehr gut geht es dagegen der Gruppe der reinen Internetversender (Internet-Pure-Player). Die Umsätze dieser Gruppe stiegen von 3 Mrd. Euro auf 3,3 Mrd. Euro.

Die Gruppe mit größten Wachstumsdynamik waren die Ebay-Powerseller (+26%).

Insgesamt scheint der E-Commerce den Rückgang im traditionellen Versandgeschäft über den Katalog und den Fernseher sehr gut abzufedern. Es ist weiterhin der Treiber im Versandhandel.

Quelle:
bvh – Beliebter Versandhandel: Umsatz wächst auf 27,6 Mrd. Euro

Weitere Artikel zum Thema:
E-Commerce-Blog – Umsatzzahlen aus dem Versandhandel
Heise – Internet treibt den Versandhandel an

Deutsche Telekom kauft Web2.0

Da sie selbst bis jetzt noch nicht wirklich erfolgreiche Web2.0-Dienste platzieren konnte (was ist z.B. die T-Community?), möchte die Deutsche Telekom in Zukunft stärker in Web2.0-Unternehmen investieren. In dem Interview mit der Financial Times Deutschland erklärte der Vorstandvorsitzende René Obermann, dass man sich eine größere Anzahl kleiner Beteiligungen vorstellen könne.

Einen ersten Schritt in diese Richtung stellt die Beteiligung an Jajah dar, einem VOIP-Unternehmen, dass dem Marktführer Skype Konkurrenz machen möchte.

Mal sehen, wer in der näheren Zukunft so auf der Einkaufsliste steht. Was passt zur Telekom?

(via Golem)

Werbenetzwerke zahlen sich aus

Es scheint als seien Unternehmen in der Online-Werbebranche gerade ein sehr beliebtes Übernahmeobjekt. Nach den großen Übernahmen in den USA findet die nächste in Deutschland statt: Die Axel Springer AG übernimmt zusammen mit der schweizerischen PubliGroupe AG das Affiliate-Netzwerk Zanox aus Berlin für mindestens 215 Millionen Euro.

Ich kann mich diesbezüglich nur einem Satz vom Mashable!-Blog anschließen:

“It sure paid off to build an advertising network in the last couple of years, didn’t it?”

Mehr zum Thema gibt es auf Heise und bei Exciting Commerce.

Deutsche Jugendliche führen im Online-Shopping in der EU

Rund die Hälfte aller deutschen Jugendlichen zwischen 16 und 24 Jahren kauft privat im Internet ein. Damit liegen die Jugendlichen in Deutschland europaweit vor Schweden, Dänemark und Großbritannien auf Rang 1.

BITKOM - Deutsche Jugendliche beim Online-Shopping führend

Wesentlichen Anteil an diesen Einkäufen hat der Einkauf digitaler Musik über das Internet.

Die Zahlen zeigen, dass die Internet-Affinität der Jugendlichen in Deutschland schon recht hoch ist. Die Zahlen werden wohl weiter steigen.

Quelle: BITKOM

32,6 Millionen Handys

Laut BITKOM sollen im Jahr 2007 in Deutschland 32,6 Millionen Handys verkauft werden, was einen neuen Rekord bedeutet. 80% der gekauften Mobiltelefone sind Internet-fähig, wobei nur 40% der Besitzer diese Option nutzen. Der mobile Zugriff ins Netz wird am liebsten für Informationen zum Wetter, Sport und Nachrichten genutzt.

Quelle:
BITKOM, 32,6 Millionen Handys in Deutschland

Lieblingsbeschäftigung der Deutschen am PC: Einkaufen

Letzte Woche hat der Branchenverband BITKOM eine Studie zur Internet-Nutzung in Deutschland veröffentlicht. Vorne in der Internet-Nutzung liegen die Skandinavier und die USA, wobei letztere wohl bis 2010 in Führung gehen werden. Deutlichen Rückstand haben die süd- und osteuropäischen Länder. In Deutschland sind 60% der Bevölkerung online.

Internetnutzung

Interessant ist die Frage nach der Lieblingsbeschäftigung der Deutschen am PC: 61% der über 15-jährigen gaben hier “Einkaufen” an, gefolgt von Reisebuchungen und Musikhören auf dem geteilten zweiten Platz.