E-Commerce Umsätze 2009: Die Wetten sind eröffnet!

eMarketer schätzte ja schon vor einer Weile die Online Umsätze 2009 in den USA. Heraus kam ein prognostiziertes Umsatzwachstum von 4,1%. Jetzt hat der bvh eine erste Prognose für 2009 für Deutschland vorgelegt und geht darin für den E-Commerce von einem Wachstum von mindestens 10% aus. Für den Versandhandel insgesamt geht man nur von einem Wachstum zwischen 2 und 3% aus.

Ich bin gespannt auf weitere Prognosen.

Der Digitale Kanal als Wachstumsmaschine für den Versandhandel

Bei Slideshare habe ich gerade eine interessante Präsentation gefunden, die anscheinend zur Shop.org 2008 von Kelly Mooney (Resource Interactive) gehalten wurde. Er fasst darin eine ganze Menge Statistiken und ein paar Feature-seitige Wachstumstreiber für den E-Commerce zusammen. Nicht weltbewegend, aber gut illustriert.

The Digital Channel: Retail’s Growth Engine

Entwicklung der US E-Commerce Umsätze 2007 bis 2012

Habe gerade eine Prognose von eMarketer für die US E-Commerce Umsätze von 2007 bis 2012 gefunden. Demnach schätzt eMarketer, dass der US E-Commerce 2009 nur um 4,1% wachsen wird. Und auch in den kommenden Jahren wird das Wachstum trotz leichter Erholung nicht mehr in den zweistelligen Bereich gehen.

emarketer_us_retail_e-commerce_2007_2012

Das Wachstum an sich geht aber zumindest weiter.

Mehr als die Hälfte der deutschen Internetnutzer kauft online

Von 51 Millionen Internetnutzern in Deutschland zählten Anfang 2007 laut statistischem Bundesamt 27 Millionen zu den Online-Käufern. Bei einer Gesamtbevölkerung von 82 Millionen bedeutet das, dass jeder dritte Einwohner in Deutschland bereits Online-Käufer ist.

Dabei werden überwiegend die folgenden Produktgruppen gekauft:

  1. Bücher, Magazine, Zeitungen (50%)
  2. Kleidung und Sportartikel (48%)
  3. Private Gebrauchsgüter, wie Möbel und Spielzeug (47%)
  4. Reisen, Unterkünfte, Bahn- und Flugtickets (44%)
  5. Computer-Software inkl. PC- und Videospiele (37%)
  6. Filme und Musik (37%)
  7. Eintrittskarten für Veranstaltungen (34%)

Und bisher nur jeder zehnte Online-Käufer bestellte Lebensmittel.

E-Commerce Umsätze 2008

Das Jahr 2008 ist schon mehr als zwei Wochen alt. Da wird es Zeit zu schauen, wie sich die E-Commerce Umsätze dieses Jahr entwickeln werden. Eine der ersten Prognosen, die ich für den deutschen B2C Online-Handel gefunden habe, stammt vom Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE). Dieser prognostiziert für das laufende Jahr 2008 Online-Umsätze in Höhe von 20 Milliarden Euro im Gegensatz zu 18,3 Milliarden Euro im Jahr 2007. Damit geht das Wachstum zwar leicht zurück, entwickelt sich aber weiterhin überproportional zu anderen Kanälen. Der HDE zählt hierzu übrigens sowohl klassische Handelswaren, als auch Dienstleistungen (beispielsweise Lieferservices), Nutzungsrechte (etwa Reisen, Tickets) und Informationen (zum Beispiel kostenpflichtige Downloads).

Mal sehen, was für Zahlen sich noch so finden lassen. To be continued …

Automatisierte Produktempfehlungen kommen gut an

Bei Amazon hat sicher jeder schon mal die persönlichen Empfehlungen entdeckt. Amazon präsentiert dem angemeldeten Benutzer an dieser Stelle Kaufempfehlungen, die sich aus den bisherigen Käufen und angesehenen Artikeln ergeben. Diese bekannten Daten werden mit der Masse der Besucher verglichen, wodurch die entsprechenden Empfehlungen generiert werden.

Amazon Empfehlungen

In der Zeit des Long Tail E-Commerces, in dem Online-Shops immer mehr Produkte in ihr Portfolio aufnehmen, ist die Auffindbarkeit von Produkten eines der wichtigsten Themen. Automatische Produktempfehlungen können hier weiterhelfen. Das diese Form der Hilfe bei Benutzern überwiegend positiv ankommt, zeigt eine Studie von Avenue A | Razorfish, in der die Resultate dieser automatischen Empfehlungen bei US Online-Shoppern untersucht wurden. Gut drei Viertel aller Online-Shopper fanden die Informationen hilfreich. Rund 60% kauften ein Produkt auf Grund einer solchen Empfehlung. Ein Drittel  machte sich Gedanken um die Sicherheit der Daten.

eMarketer: Automatische Produktempfehlungen

Quelle: Avenue A | Razorfish via eMarketer

TOP5 der Bezahlmethoden im Web in Deutschland

Die BITKOM hat in Zusammenarbeit mit Forsa die in Deutschland am meisten genutzten Zahlmethoden erfragt. Am beliebtesten ist immer noch die Lastschrift, gefolgt von Rechnungskauf und Kreditkartenzahlung. Online-Zahlungssysteme, wie z.B. eine Paypal, nutzt nur jeder zehnte Internetnutzer.

Bitkom - Bezahlmethoden im Web

Das Ergebnis der Umfrage macht klar, dass Händler weiterhin mehrere Bezahlmethoden im Portfolio haben sollten, um ihre Kundschaft möglichst optimal bedienen zu können.

US E-Commerce wächst weiter

Das Census Bureau of the Department of Commerce hat aktuelle statistische Zahlen zum E-Commerce Umsatz in den USA im Q2/2007 veröffentlicht. Demnach stieg der Gesamtumsatz im Q2/2007 gegenüber dem 2. Quartal des Vorjahres um 20,7% auf $31,8 Mrd. US-Dollar.

US Retail E-Commerce by Quarter

Dabei erreicht der E-Commerce in den USA inzwischen 3,1% des gesamten Einzelhandelsumsatzes.

Quelle: eMarketer

Site Traffic vergleichen – Warum Alexa nutzlos ist

Ab und zu ist es ja durchaus interessant, den Traffic zweier Seiten zu vergleichen. Zwei offen zugängliche Möglichkeiten sind Alexa und Compete. Beide greifen auf Traffic-Daten zurück, diese durch eine Browser-Toolbar von Nutzern übermittelt bekommen.

Techcrunch schildert nun in einem Beitrag am Beispiel google.com vs. youtube.com warum man sich zumindest auf Alexa nicht mehr verlassen kann.

Also lieber Compete:

Von Kunden geschriebene Produktrezensionen erhöhen die Verkaufszahlen

eMarketer berichtet über eine Studie von e-consultancy und Bazaarvoice (“Social Commerce Report 2007″). Dabei befragten die Unternehmen Online-Händler aus Deutschland, UK und den USA, welchen Einfluss von Kunden erstellte Produkterezensionen und Produktbewertungen haben. Das Ergebnis:

  • 77% sagten, dass sich der Traffic auf ihrer Seite erhöht hat,
  • 56% sagten, dass die Konversionsrate ihrer Seite gestiegen ist, und
  • 42% sagten, dass der durchschnittliche Bestellwert zugenommen hat.

Die Ergebnisse bestätigen die Aussagen anderer Analysten zum Thema Produktbewertungen / Rezensionen. Die Einführung von Produktbewertungen scheint sich überwiegend positiv auszuwirken.

Als die drei häufigsten Gründe für die Einführung von Produktrezensionen werden verbesserte Konversionsraten, eine höhere Kundenloyalität und die bessere Suchmaschinenoptimierung genannt.

Am häufigsten werden die Kundenrezensionen im Automobil- und Elektronikbereich genutzt.

Mehr interessante Informationen gibt es im Artikel bei eMarketer.

Nächste Seite »