Tracking im E-Commerce
Am Mittwoch traf sich mal wieder die Deutsche Intershop Anwendergruppe. Neben einigen Vorträgen durch Intershop gibt es auch immer Berichte von Kunden.
Beeindruckend war diesmal der Vortrag durch Herrn Lauber von Baur zum Thema “Siteengineering bei Baur”. Baur ist bestrebt seine Seite optimal auf den Benutzer auszurichten. User-centered Design nennt man dieses Vorgehen, dass im E-Commerce u.a. auch von Amazon getrieben wird.
Bei Baur setzt man das Prinzip um, in dem man zum einen Benutzer befragt und zum anderen multivariate Tests durchführt. So hat man z.B. hunderte Varianten von Suchergebnisseiten gegeneinander getestet. Um daraus entsprechende Schlüsse ziehen zu können, benötigt man natürlich auch adequate Berichte. Und dieser Teil des Vortrages gehörte mit zu den Spannendsten.

Viele Online-Shops nutzen heutzutage ja schon ein Web Analytics Tool. Allerdings tracken die meisten dieser Tools nur den Shop. Nach der Bestellung ist der Bericht zu Ende. Was bringt einem Shopbetreiber allerdings eine wunderbare Conversion Rate im Shop, wenn die Kunden anschließend z.B. nicht zahlen oder ihre Ware wieder zurückschicken. Das gleicht eher einem Blindflug. Reports für eine wirkliche Optimierung müssen also wesentlich weiter greifen. Genau das macht Baur. Dort sammelt man Daten vom Online-Marketing über den Shop bis zum Backend, was nach Einführung dazu führte, dass zahlreiche Budgets auf Maßnahmen umgeschichtet wurden, die eine bessere Kosten-Umsatz-Relation aufwiesen.
Wer also sein Geschäft optimieren möchte, sollte sein Reporting so erweitern, dass er seinen kompletten Prozess überblicken kann.


