Textilshop mit Social Shopping Element von Otto

In Großbritannien hat Otto einen neuen Textilshop unter der Marke “Oli” eröffnet. Das Highlight des Shops ist das mit Ajax Flash realisierte “Oli Look Book”. Auf jeder Seite gibt es die Möglichkeit Kleidung zum Oli Look Book hinzuzufügen. Im Oli Look Book können dann die verschiedenen Kleidungsstücke zu Outfits kombiniert werden. Die Outfits können dann komplett gekauft oder aber an Freunde verschickt werden.

Oli Look Book

Auch der Rest des Shops macht einen sehr guten Eindruck.

Mehr zum Thema:
InternetRetailing.net: Otto steps onto social shopping path

User generated Content bringt einen Anstieg der Verkaufszahlen um 26%

Das amerikanische Unternehmen NetShops hat in einer Studie die Verkaufszahlen für eine Gruppe von 546 Produkten vor und nach der Einführung von Kundenrezensionen / Produktempfehlungen ermittelt. Als Ergebnis konnte NetShops eine Erhöhung der Verkaufszahlen für Produkte um durchschnittlich 26% feststellen. Die Einführung der User-generated Content Funktionen hatte sich so, innerhalb kürzester Zeit rentiert.

Ein gutes Beispiel, dass sich Web2.0-Funktionalitäten in Online-Shops auszahlen.

NetShops verkauft eine große Anzahl von Produkten über verschiedene Nischenseiten.

(via Marketing Pilgrim)

User-generated Content: Kundenbewertungen

Eines der wichtigsten Themen unter dem Schlagwort Web2.0 ist die Beteiligung der Nutzer. Im E-Commerce ist die Bewertung von Produkten durch Kunden dabei, sich als eine der wichtigsten Beteiligungsformen für Online-Shopper zu etablieren. Klar hat Amazon diese Funktionalität (“Kundenrezensionen”) schon eine ganze Weile. Aber auch Otto ermöglicht seinen Kunden schon seit einer geraumen Zeit Kundenbewertungen zu verfassen.

Was bieten Kundenbewertungen für Vorteile?

  • Durch die gezielte Beteiligung der Kunden kann eine stärkere Kundenbindung entstehen.
  • Produkte mit besseren Bewertungen, verkaufen sich besser.
  • Der Händler erhält ein unmittelbares Feedback auf seine Produkte.
  • Die Seite erhält zusätzliche Inhalte, was positive Effekte auf das Suchmaschinen-Listing hat.

Ein paar interessante Fakten zu Kundenbewertungen beschreibt Jupiter Research (Zusammengetragen durch Marketing Pilgrim: “Five More Important Facts About User Reviews in E-tail.“):

  • Benutzer schreiben eher über gute Einkaufserlebnisse, als über schlechte.
  • Benutzer rezensieren häufiger Produkte, die sie mögen, als Produkte, die sie nicht mögen.
  • Kunden, die Produktbewertungen schreiben, geben mehr Geld online aus.
  • Mehr als die Hälfte aller Online-Käufer findet Kundenbewertungen hilfreich.
  • Reviews von Kunde werden fast genauso hoch bewertet, wie Informationen von Unternehmen.

Trotz dieser Fakten gibt es immer noch zahlreiche Händler, die das Instrument noch nicht einsetzen. Der häufigste Vorbehalt ist immer noch die Angst vor negativen Bewertungen. Neben dem schon genannten Punkt, dass Kunden häufiger über gute als über schlechte Erlebnisse schreiben, stellt sich vor allem die Frage nach dem richtigen Umgang mit negativen Bewertungen. Hier gibt es meiner Meinung nach folgende Möglichkeiten:

  • Das Problem untersuchen: Häufen sich z. B. die negativen Bewertungen für ein Produkt, sollte der Händler sich vielleicht Gedanken machen. Ist es ein spezifisches Problem eines Kunden, kann man diesen eventuell durch einen Bonus positiv stimmen.
  • Ein weiteres gutes Mittel, um Rezensionen zu kontrollieren, ist die Selbstkontrolle durch die Community. Bei Amazon und Otto hat man hier für die Möglichkeit geschaffen, dass Benutzer Kundenbewertungen als hilfreich oder nicht hilfreich einstufen.
  • Als letzte Instanz bleibt dann noch z. B. böswillige Kommentare durch eine Redaktion auszublenden.

Kunden beginnen Aussagen anderer Benutzer mehr zu trauen, als den Unternehmen. Händler sollten daher über die Einführung von Kundenbewertungen nachdenken. Hierzu nochmal eine Aussage von Greg Howlett, Marketing Pilgrim:

Unfortunately, it does not matter too much whether I disagree with this trend and does not matter whether you do either. If you want to sell online, you had better be tuned in to this massive mindshift.

Weitere lesenswerte Quellen zum Thema:

Wie kann man noch mit negativen Bewertungen verfahren? Gibt es E-Commerce Seiten, bei denen Kundenbewertungen unpassend sind?

AXE setzt auf User-generated Content

Um seine Düfte zu bewerben, ist AXE auf den Web2.0-Zug aufgesprungen und fordert Internetuser auf, ihre eigenen AXE-Werbespots auf der eigens dafür eingerichteten Plattform youBCWW (YOU Boom Chicka Wah Wah) zu veröffentlicht. Um möglichst viele Videos zusammen zu bekommen, hat man die Aktion mit einem Wettbewerb kombiniert.

Die Plattform youBCWW ist an das Vorbild Youtube angelehnt. Das ganze ist ein schönes Beispiel für eine User-Generated Content-Aktion.
Read more »

BVDW Leitfaden Web2.0 & E-Commerce

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat einen Leitfaden zum Thema “Web2.0 & E-Commerce” herausgegeben. In ihm werden Themen aus den Bereichen Vermarktung & Neukundenakquise (z.B. Shopping-Widgets, RSS-Feeds, Crowd-Sourcing und Social Bookmarking), Kundenbindung (Blogs, Produktbewertung), neue Geschäftsmodelle (Live-Shopping, Themenshops, MeShops) und Usability (Tagging) aufgeführt. Dazu gibt es ein paar Beispiele von bekannten Web2.0-Seiten (Dawanda, Saftblog, edelight …).

Es lohnt sich die 30 Folien genauer unter die Lupe zu nehmen.

Apple iPhone Werbespot 2.0

Nachdem ich heute Morgen über die offiziellen Apple iPhone Werbespots geschrieben habe, gibt es jetzt auch schon im Sinne von Web2.0 und User-generated Content schon die ersten von Fans kreierten Werbespots auf Youtube.

Nicht schlecht.
(via Techcrunch)

Wie Unternehmen vom Web2.0 profitieren können

In der aktuellen Ausgabe (06/2007) des Harvard Business Managers gibt es einen wissenschaftlichen Artikel über die Möglichkeiten, die verschiedene Web2.0 Technologien Unternehmen bieten. Behandelt werden:

  • Blogs,
  • Wikis,
  • Soziale Netze und
  • Virtuelle Welten.

Die Autoren untersuchen den Nutzen der einzelnen Werkzeuge und deren Auswirkung auf Unternehmen.

Durch die Möglichkeit, Informationen epidemieartig zu verbreiten, verlagert sich die Macht.

Für Manager von Unternehmen sei es in jedem Fall sehr wichtig,

… das Prinzip hinter Web2.0 zu verstehen.

Ein wirklich interessanter Artikel. Ein Muss für alle, die sich in Unternehmen mit dem Thema Web2.0 bzw. der Kommunikation, der Verteilung von Informationen und der Zusammenarbeit beschäftigen.

Quelle: Harvard Business Manager, Juni 2007, René Algesheimer und Michael Leitl: “Unternehmen 2.0″

Deutsche Telekom kauft Web2.0

Da sie selbst bis jetzt noch nicht wirklich erfolgreiche Web2.0-Dienste platzieren konnte (was ist z.B. die T-Community?), möchte die Deutsche Telekom in Zukunft stärker in Web2.0-Unternehmen investieren. In dem Interview mit der Financial Times Deutschland erklärte der Vorstandvorsitzende René Obermann, dass man sich eine größere Anzahl kleiner Beteiligungen vorstellen könne.

Einen ersten Schritt in diese Richtung stellt die Beteiligung an Jajah dar, einem VOIP-Unternehmen, dass dem Marktführer Skype Konkurrenz machen möchte.

Mal sehen, wer in der näheren Zukunft so auf der Einkaufsliste steht. Was passt zur Telekom?

(via Golem)

Web2.0 Logo Generator

Wer noch kein Web2.0-kompatibles Logo besitzt, der hat jetzt die Chance sich ohne großen Aufwand eins zu erstellen. Mit Hilfe des Web2.0 Logo Creators gelingt es auch Nicht-Photoshop-Usern im Handumdrehen ein solches Logo zu erstellen.

blog.zadow.at

Das ganze ist zwar nur ein Gag, sieht aber gut aus.

Informationen zu diesem und weiteren Online-Grafik-Generatoren gibt es bei Mashable!.

Update: Bei Dr. Web gibt es ebenfalls eine sehr schöne Seite zum Thema Web2.0 Design.

Zukunft des Internets

Auf “bwl zwei null” nimmt sich Matthias Schwenk zur Zeit in einer Artikelserie der näheren Zukunft des Internets an. Im ersten Teil der Serie gibt es ein paar einführende Worte zum Thema Web2.0. Im zweiten Teil geht es um die Entwicklung von Technologie und Inhalten im Internet.

Mal sehen, wie die Serie weitergeht.

Nächste Seite »