Vision Online Shopping und Semantic Web

Das Semantic Web wird in Zukunft dafür sorgen, dass Produktdaten strukturiert verfügbar sind. Diese strukturierten Daten werden von Herstellern und Händlern auf ihren Webplattformen zur Verfügung gestellt, von wo sie von verschiedenen Suchmaschinen und Portaldiensten abgeholt werden und für Benutzer bereitgestellt werden.

Der Online-Käufer bewegt sich innerhalb der Suchmaschinen und Portale, wo er direkten Zugriff auf einen riesigen Produktbestand hat. Zu diesen Produkten kann der Nutzer direkt auf Herstellerinformationen, Informationen von Händlern und auch Nutzern zugreifen (z.B. in Blogs veröffentlichte Artikel und Bilder).  Der Käufer hat nun direkt die Möglichkeit das Produkt aus dem Portal heraus zu bestellen. Der Händler übernimmt nur noch das Fulfillment und den Kundenservice.

Das würde natürlich bedeuten, dass Online-Shops der heutigen Machart, zumindest was normale Universalversandhändler betrifft, an Bedeutung verlieren werden. Oder sie werden selbst zu einem Portal, das die ganzen Informationen entsprechend integriert.

Das ist eine subjektive Vermutung. Mal sehen, wie es wirklich kommt.

Next Generation E-Commerce?

Es wird ja gerne diskutiert wie E-Commerce Lösungen der nächsten Generation aussehen können. Dabei werden dann immer hübsche Flash-Prototypen gezeigt, die eine schönere E-Commerce-Welt zeigen sollen. Mir fällt allerdings auf, dass bei den meisten dieser Prototype zwar ein paar nützliche Zusatzfunktionen dazugekommen sind, aber das grundsätzliche Navigationskonzept bleibt unverändert. Es gibt z. B. weiterhin Kategorieseiten in Gitterdarstellung mit einer bestimmten Anzahl an Produktbildern darauf.

Einen ganz anderen Ansatz zeigt das folgende Video vom September 2007:

Mobiltelefon der Zukunft?

Ich habe schon einiges über das Mobiltelefon mit faltbarem, organischem Display gehört. Andreas von der Schaltzeit war in Barcelona auf dem Mobile World Congress und hat ein kurzes Video über das Telefon mitgebracht.

Das Konzept unterscheidet sich deutlich von allen bisherigen Telefonen. Ich bin mal gespannt, wie sich diese Art von Displays weiterentwickelt.

Zukunftsvision: Epic – Evolving Personalized Information Construct

Nachdem ich ja gestern bereits eine mögliche Zukunftsvision als Video gepostet habe, viel mir sofort eine andere ein: Google Epic.

Deutsche Bearbeitung von Aperto, Original von Robin Sloan und Matt Thompson

Creative Commons Lizenz

Das Video ist nicht mehr ganz neu und die ersten Prophezeiungen sind so nicht eingetreten. Aber das gehört dazu, wenn man eine Vision entwickelt. Das Video von Robert Sloan und Matt Thompson verliert dadurch nicht an Brisanz.

Deutsche Telekom kauft Web2.0

Da sie selbst bis jetzt noch nicht wirklich erfolgreiche Web2.0-Dienste platzieren konnte (was ist z.B. die T-Community?), möchte die Deutsche Telekom in Zukunft stärker in Web2.0-Unternehmen investieren. In dem Interview mit der Financial Times Deutschland erklärte der Vorstandvorsitzende René Obermann, dass man sich eine größere Anzahl kleiner Beteiligungen vorstellen könne.

Einen ersten Schritt in diese Richtung stellt die Beteiligung an Jajah dar, einem VOIP-Unternehmen, dass dem Marktführer Skype Konkurrenz machen möchte.

Mal sehen, wer in der näheren Zukunft so auf der Einkaufsliste steht. Was passt zur Telekom?

(via Golem)

Zukunft des Internets

Auf “bwl zwei null” nimmt sich Matthias Schwenk zur Zeit in einer Artikelserie der näheren Zukunft des Internets an. Im ersten Teil der Serie gibt es ein paar einführende Worte zum Thema Web2.0. Im zweiten Teil geht es um die Entwicklung von Technologie und Inhalten im Internet.

Mal sehen, wie die Serie weitergeht.